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03.08.2010  Allgemein

Feelings at the Margins

Emotion und Marginalität in Indonesien

Ogoh-ogoh effigy, balinesisches Neujahrsfest, Denpasar Foto: Martin Rössler

Wissenschaftler/innen aus Indonesien, den Philippinen, England, den USA, Dänemark und Deutschland haben sich drei Tage lang in Dahlem über die Bedeutung von Emotionen im Kontext marginalisierter Gruppen in Indonesien ausgetauscht.

Drei dicht gepackte Tage interkulturellen und interdisziplinären Dialogs leisteten einen wichtigen Beitrag, um Diskurse über Marginalität und soziale Exklusion um die "bislang wenig beachtete, aber äußerst gewichtige Rolle von Emotionen" zu bereichern, so Prof. Dr. Birgitt Röttger-Rössler, die zu dieser Konferenz eingeladen hatte.

Vertreter/innen aus Ethnologie, Psychologie, Soziologie sowie Politik- und Geschichtswissenschaften präsentierten und diskutierten ihre unterschiedlichen Untersuchungsfelder mit dem Ziel, Klarheit über Beziehungen zwischen Emotionen und Marginalisierungsprozessen in Indonesien zu erlangen. Thomas Stodulka, der das Programm der dreitägigen Veranstaltung konzipiert hat, ist besonders erfreut, "dass wir gemeinsam mit unseren indonesischen Kollegen eine so vielfältige wie hochkarätige Veranstaltung auf die Beine gestellt haben."

Nach zwei intensiven Vortragstagen diente der dritte Tag der vertiefenden Arbeit in Workshops, in denen u.a. der Austausch zwischen Doktoranden und internationalen Senior Researchers im Mittelpunkt stand.

Teilnehmer der Konferenz; Foto:M. Wertenbruch/LoE

 

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