Studien zur Verarbeitung emotionaler Stimuli in verschiedenen Domänen haben gezeigt, dass diese – vermutlich aufgrund ihrer starken intrinsischen Relevanz für den Organismus – im Vergleich zu neutralen Reizen in besonderem Maße Aufmerksamkeit binden und hierdurch einer präferierten und elaborierteren Weiterverarbeitung zugeführt werden. Sowohl für Gesichterverarbeitung als auch für visuelle Worterkennung ist die Evidenz äußerst heterogen, auf welchen Stufen der Verarbeitungsprozesse emotionale Aspekte extrahiert bzw. aktiviert werden und in welchem Ausmaß diese unabhängig von zentralen Verarbeitungsressourcen ablaufen. Es wird daher eine Serie von Experimenten durchgeführt, in denen zunächst untersucht werden soll, wie emotionale Valenz von Wörtern mit anderen lexikosemantischen Variablen in Wechselwirkung tritt und wie sich der Emotionsausdruck und die Attraktivität von auswirken. Weiterhin sollen die auftretenden Emotionseffekte auf ihre Abhängigkeit von zentralen Verarbeitungsressourcen geprüft werden.
Aktuelles
04.05.2012 Allgemein
Literatur und Architektur der Moderne
26.04.2012 Allgemein
Preis für Winfried Menninghaus
Projektprofil
Area
Publikationen
(2011, Im Druck). Reviving a forgotten dimension – Potency in affective neuroscience. Fontaine, J., Scherer, K. R., Soriano, C. (Eds.). Components of Emotional Meaning: A Sourcebook. New York: Oxford University Press.
(2011). Emotional words impact the mind but not the body: Evidence from pupillary responses. Psychophysiology.


