Empathie ist die Fähigkeit das innere Erleben eines anderen Menschen wahrzunehmen und kann damit als Voraussetzung für den Erfolg sozialer Interaktionen betrachtet werden. Die Narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) stellt eine der wenigen psychiatrischen Störungen dar, die nicht nur durch dysfunktionale Interaktionsmuster, sondern auch einen „Mangel an Empathie“ charakterisiert ist. Obwohl das Störungsbild der NPS klinisch gut beschrieben ist, gibt es bisher nur sehr wenige empirische Daten, speziell zum diagnostischen Kriterium „Mangel an Empathie“ (DSM-IV-TR). In diesem Teilprojekt sollen kognitive und emotionale Empathie differenziert und deren neuroanatomische und neurofunktionelle Korrelate mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) bei Personen mit einer NPS ermittelt werden.

Hierzu werden gesunde Kontrollprobanden, Probanden mit einer Autistischen Störung und Patienten mit einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (NPS) in einem Empathietest („Multifaceted Empathy Test“, MET, Dziobek et al. 2008) verglichen. Unsere Untersuchung stellt die erste Arbeit zu den neuroanatomischen und neurofunktionellen Korrelaten der NPS und speziell dem Empathiemangel dar und soll einen Beitrag zum besseren Verständnis der NPS leisten.

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Publikationen

Dziobek (2012, Im Druck). Towards a more ecologically valid assessment of empathy. Emotion Review.
Montag, C., Neuhaus, K., Lehmann, A., Krüger, K., Dziobek, I., Heekeren, H. R., Heinz, A., Gallinat, J. (2011, Im Druck). Subtle deficits of cognitive theory of mind in unaffected first-degree relatives of schizophrenia patients. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience September. Zusammenfassung