In einer multidisziplinären, kulturvergleichenden Studie sollen Unterschiede in den Normen für das Erleben, den Ausdruck und die Regulation der Emotionen Scham, Stolz und Ärger in deutschstämmigen und türkischstämmigen Subpopulationen in Berlin und Istanbul untersucht werden.
Aufbauend auf der Affect Valuation Theory (Tsai, 2007) soll untersucht werden, inwieweit kulturelle Faktoren die Herausbildung von Vorstellungen idealen Affekts und idealer Emotionsausdrucksformen sowie idealer, über den reinen Ausdruck hinausgehender Emotionsregulationsformen beeinflussen - und in welchem Ausmaß sich Diskrepanzen zwischen idealem Affekt und realem Affekt (sowie jeweils dem Ausdruck und der Regulation) auf das subjektive Wohlbefinden auswirken. In einer kombinierten ethnologischen und psychologischen Studie sollen implizite und explizite Normkonzepte untersucht sowie interkulturelle Unterschiede in der Normierung des emotionalen Erlebens und Verhaltens beschrieben werden.
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Flyer zur Studie (deutsch) (1.4 MB)


