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Kooperationspartner

Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung sowie Professor für Moderne Türkeistudien an der Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Serdar Degirmencioglu, Cumhuriyet Üniversitesi Sivas

In einer multidisziplinären, kulturvergleichenden Studie sollen Unterschiede in den Normen für das Erleben, den Ausdruck und die Regulation der Emotionen Scham, Stolz und Ärger in deutschstämmigen und türkischstämmigen Subpopulationen in Berlin und Istanbul untersucht werden.

Aufbauend auf der Affect Valuation Theory (Tsai, 2007) soll untersucht werden, inwieweit kulturelle Faktoren die Herausbildung von Vorstellungen idealen Affekts und idealer Emotionsausdrucksformen sowie idealer, über den reinen Ausdruck hinausgehender Emotionsregulationsformen beeinflussen - und in welchem Ausmaß sich Diskrepanzen zwischen idealem Affekt und realem Affekt (sowie jeweils dem Ausdruck und der Regulation) auf das subjektive Wohlbefinden auswirken. In einer kombinierten ethnologischen und psychologischen Studie sollen implizite und explizite Normkonzepte untersucht sowie interkulturelle Unterschiede in der Normierung des emotionalen Erlebens und Verhaltens beschrieben werden.


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Publikationen

Wertenbruch, Martin (2012). Emotionsnormen im Kontext von Migration: Ehrkonzepte bei deutsch- und türkischstämmigen Jugendlichen. Türkeiforschung in Deutschland II - Arbeitsfelder und Perspektiven. Universität Hamburg.