Welche Rolle spielt Takt in der Familie? Takt (lat. tactus) ermöglicht den Umgang von Menschen untereinander, ohne die Gefühle anderer zu verletzen. Im 18. Jahrhundert wurde in der Psychologie und der Pädagogik so eine Methode entwickelt, die Kunst des Gefühlsmanagements in der alltäglichen Praxis zu erlernen. Taktgefühl ermöglicht es dem Menschen, im richtigen Moment mit den richtigen Worten in einer der Situation angemessenen Weise zu handeln. Die bisherige Forschung zeigt, dass Takt durch Erfahrung, einen Prozess der Mimesis und der Poiesis, ausgebildet wird. Das Projekt untersucht nicht nur das Taktgefühl, es stellt diese Kunst/Technik der Gefühlsregulation in den Kontext einer vergleichenden Untersuchung zum Glückgefühl in der Familie in Deutschland und Japan.

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