Das Projekt geht der Frage nach, mit welchen Mitteln Inszenierungen von Todesgefahren, des Sterbens oder der Erinnerung an Tote welche Emotionen evozieren wollen und/oder faktisch evozieren, ob solche Emotionalisierungstechniken auf bestimmten Regeln basieren und welche methodischen Probleme mit den Versuchen verbunden sind, solche Regeln zu rekonstruieren.
Unter kunsttheoretischen, narratologischen, stilanalytischen und emotionspsychologischen Perspektiven stehen dabei literarische Emotionalisierungskünste, gattungsspezifische wie gattungsübergreifende, im Zentrum. Diese werden jedoch mit Kulturtechniken der Emotionalisierung in anderen Künsten (u.a. Malerei, Film, Musik) und Kommunikationsformen verglichen.


