Musik ist in modernen Gesellschaften allgegenwärtig und spricht ein breites Spektrum an Gefühlen an. Sie kann uns traurig stimmen oder Heiterkeit auslösen. Wie wir auf Musik emotional reagieren hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Neben der jeweiligen Hörsituation, unseren Hörgewohnheiten und unserer aktuellen Gefühlslage sind es aber auch bestimmte, der Musik inhärente Eigenschaften, die Emotionen auslösen können. Dazu gehören zum Beispiel die Tonart eines Stückes und dessen Tempo. Interessant wird es, wenn diese Eigenschaften eines Musikstücks in emotionaler Hinsicht konfligieren, dass heißt gleichzeitg in eine "positive" und "negative" Richtung weisen.


Dieses Projekt untersucht systematisch die Verwendung und Konfigurationen solcher "emotionalen Komponenten" in der US-amerikanischen Populärmusik der vergangen fünf Jahrzehnte. Dabei gehen wir der Frage nach, wie sich diese Konfigurationen im Zeitverlauf entwickelt haben, welche gesellschaftlichen Gründe und Auswirkungen sich für diese Entwicklung finden lassen und mit welchen sozialen und kulturellen Wandlungsprozessen sie einhergehen.

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